Ich weiß nicht wirklich, was ich von diesem Monat halten soll. Er war einerseits wirklich wundervoll. Ich war endlich mal wieder zu Hause in Berlin. Habe meine Freunde für wenige Stunden wiedergesehen. Ich habe den ersten Glühwein getrunken und meine ersten Spekulatius gegessen. Ich habe zum ersten mal in diesem Jahr Plätzchen gebacken und angefangen Weihnachtsdeko zu kaufen. Ich habe Weihnachtslieder gehört und ich habe zum ersten Mal in meinem Leben ein Graffiti gesprüht. Ich war bei einem Gin-Tasting und musste feststellen, dass das gar nichts für mich ist und ich war nicht ganz so viel arbeiten, wie die letzten Monate. An sich klingt das alles super. Aber irgendwie war es ein komischer November.

In der Uni stand ich plötzlich unter Dauerstress. Zwei Vorträge, wir drehten ein Video und ich musste einen Beitrag für unser Online-Magazin schreiben. Dafür suchte ich mir das Thema „Bloggen“ aus. Ich dachte es würde mir liegen darüber zu schreiben. Doch kurz darauf stellte ich fest, dass es mir wirklich schwer fällt. Ich wollte nicht über das Gehalt schreiben, ich wollte keine negativen Dinge einbringen, ich wollte es professionell verpacken und ich wollte keine RTL-Story aufbauen. Als meine Protagonistin zog ich mir Angie ans Land. Deshalb stand einem Besuch in Berlin nichts im Wege. Wir trafen uns Anfang November zu einem gemütlichen Frühstück in einem Café und quatschen endlich mal wieder über Gott und die Welt. Wenn ich schon mal da bin, wollte ich auch ein wenig Zeit mit meiner Familie verbringen. Am Samstag stand also ein Familien-Brunch auf dem Plan und am Abend eine Karnevals-Veranstaltung meiner besten Freundinnen. Sonntag musste und wollte ich dann erneut zu Angie, um Fotos für meinen Beitrag zu machen und das Interview mit ihr zu führen. Irgendwie ein merkwürdiges Gefühl eine Freundin ganz förmlich zu interviewen. Am Montag besuchten wir die INREACH und am Abend machte ich mich wieder auf nach Stuttgart. Ich wollte ehrlich gesagt gar nicht gehen und das erste mal war ich traurig nach Stuttgart zu fahren.

Schon die Wochen vorher ging es mir eigenartig. Ich hatte wenig Appetit, war unmotiviert, traurig und fand an allem etwas zu meckern. Auch als ich aus Berlin wieder zurück war ging es mir nicht besser. Ich überlegte ständig, wann ich wieder zurück könnte und musste feststellen, dass das vor Weihnachten nichts mehr wird. Schritt für Schritt fand ich mich mit meiner Situation ab, schrieb meinen Online-Artikel und fühlte mich wieder besser und vor allem glücklicher. Mir ist aufgefallen, dass ich Stuttgart doch eigentlich mag und mir die Menschen hier sehr ans Herz gewachsen sind. Nur ab und zu, wenn ich eine Anfrage aus Berlin bekomme, kommt mein Heimweh zurück.

Mein November in Bildern

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Frühstück made by angeliquelini :*
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Die ersten Plätzchen in 2016.
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Snapchat ist über all dabei.
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Endlich weihnachtliche Becher im Starbucks.
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Gin-Tasting in der Fufu-Bar.
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Moovelnightout in Stuttgart
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Erstes Graffiti
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Squad #moovelnightout

Neben Uni-Kram beschäftigte ich mich viel mit meinem Blog. Endlich ist es soweit und ich kann euch von meinem Vorhaben erzählen. Ab dem 1. Dezember findet ihr täglich neue Beiträge auf meinem Blog. Ich starte den BLOGCEMBER und freue mich euch täglich hier begrüßen zu dürfen. 😀

Wie findet ihr die Idee?

xxx, Anne-Marie