Lang lang ist’s her, dass ich einen „weekly post“ geschrieben habe. Diese schreibe ich übrigens am liebsten aber nur, weil ich das Gefühl habe, dass sie am meisten gelesen werden. Aber um ehrlich zu sein bin ich auch so ein kleiner Stalker und liebe „follow me arounds“ oder Geschichten aus dem Leben. Aber um ehrlich zu sein ist mein Leben momentan alles andere als spannend. Ich hoffe ihr schlaft während des Lesens nicht ein, holt euch doch schnell noch einen Kaffee, wenn ihr bis zum Ende durchhalten wollt. Seid ihr hart im Leben solltet ihr es vielleicht gemeistert bekommen. So, jetzt habe ich meinen Post so schlecht geredet, dass er eigentlich nur noch überraschen kann. 😀 (es wahrscheinlich aber nicht tun wird)

Ich habe mir außerdem überlegt, weil ich letzte Woche keinen Post veröffentlicht habe, dass ich einfach über die letzten zwei Wochen in einem Post schreibe, da ihr eh nicht mehr als arbeiten, arbeiten, arbeiten lesen werdet. Die Einleitung war jetzt lang genug, ihr hattet genug Chancen diesen Post einfach wegzuklicken, jetzt müsst ihr durch.

Montag vor 2 Wochen, das war übrigens der 12. Oktober, war ich wie jeden Tag arbeiten. Vorbildlich habe ich knapp 7,5 Stunden auf meinem Popo gesessen und Dinge erledigt. Dann bin ich nach Hause gedüst, habe gegessen, mich geduscht, geschminkt, zu Annabell geflitzt und wir sind mit ein paar anderen Freundinnen feiern gegangen. Hä? Montags? In der Woche? Feiern? Ja, soooorry! Wichtig! Studentenparty, Leute auschecken! ;D

Nach wenigen Stunden Schlaf, ich glaube es waren höchstens drei, musste ich am nächsten Morgen, Dienstag also, zu meinen Hostessjob zum Alexanderplatz. Müde, Hunger, Kalt! Mein Motto an diesem Tag. Ab diesen Tag bis darauf den Montag sollte ich also draußen in der Kälte unter dem Alexanderplatz stehen und eine App anpreisen. Ich dachte Dienstag ich muss sterben, vor Kälte, vor „zu wenig an“, vor allem! Ich war so glücklich zu Hause zu sein, dass ich sofort in mein Bett sprang und schlief.

Mittwoch zog ich mir doppelt so viel an und starb einen erneuten Tag an der frischen Luft, im aaaa***kalten Herbst, in mitten Berlin. Mittwoch das gleiche Spiel, Donnerstag ebenfalls.

Freitag dann die Rettung! Ein Tag im Alexa und daraus wurde sogar noch ein zweiter. Es war wie Ostern, Geburtstag und Weihnachten zu gleich. Es tat auch der Stimmung viel besser. Wir wurden zu einem tollen Team, hatten Spaß und strahlten das auch aus. Wir waren freier in unser Bewegung und auch die Leute hatten viel mehr Lust bei uns stehen zu bleiben und die App auszuprobieren. Trotz allem kam ich zu nichts. An keinem Tag der Woche. Ich kam nach Hause, stellte mich unter die heiße Dusche, trank Tee, verkroch mich ins Bett und guckte vielleicht mal noch ein Youtube-Video. Wo wir schon beim Video sind; Freitag kam trotzdem ein neues Foodiefriday-Video online, welches ich Gott sei Dank vorgedreht hatte. Das Video könnt ihr euch hier noch mal anschauen, falls ihr es verpasst habt. Für Instagram und Werbung in eigener Sache, habe ich mir nicht viel Zeit genommen.

Samstag dann musste ich mal wieder was erleben und wir hatten uns schon im Vorfeld Karten für den Blogger Bazaar in Berlin geholt. Dummerweise mussten wir noch bis 17 Uhr arbeiten, mit Abbau bis 17.30 Uhr, sodass wir erst um 18 Uhr an der Location ankamen und es natürlich keine Goodiebags mehr gab. Richtiger Fail! Aber an sich war die Veranstaltung gut organisiert, es gab coole Drinks, nette Leute und alte Bekannte.
Leider taten mir meine Füße so sehr vom Arbeiten weh, dass ich nicht lange aushielt und wir auch das Feiern an diesem Abend absagten – schade!

Sonntag war Familienfrühstück angesagt und was ist mit mir? Richtig, ich musste arbeiten! Aber zu unserem Glück war am Sonntag richtig schönes Wetter und wir mussten nicht so sehr frieren.

Montag, 19. Oktober – es trennte mich nur ein einziger Arbeitstag vom Ende dieses wirklich harten Hostessjobs und dann um 17 Uhr war es endlich geschafft, wir bauten ab und verabschiedeten uns beim Fernsehturm. Es war eine super witzige Woche mit vielen Höhen und Tiefen (auf meine Stimmung bezogen) und niemals warm werdenden Füßen. Auch hatte ich es endlich geschafft meine Kürbissuppe zu kochen. Ich hatte seit einer Woche geplant diese zu machen und weil mir dauerkalt war, musste ich es immer für mein warmes Bett absagen. Das Rezept findet ihr übrigens hier.

Am Dienstag ging der Alltag in der Agentur wieder los und es war traumhaft wieder im warmen Büro zu sitzen und seine normalen Aufgaben zu machen, schreiben schreiben und nochmal schreiben. Ich könnte das 24/7 machen! Das bedeutet jetzt so viel wie „ich liebe meinen Job“, wenn es ums Schreiben geht. Wenn es darum geht doof rumzutelefonieren eher weniger. Und absagen kassieren hasse ich auch, aber davon hatte ich schon mal berichtet. Am Abend ging es dann ins Restaurant mit meinen Mädels. Wir hatten uns schon länger nicht gesehen und dementsprechend viel zu quatschen. Es war ein ganz toller Abend.

Natürlich ging es auch am Mittwoch und die restliche Woche arbeiten. 12 Tage am Stück sind echt hart. Hätte ich nicht gedacht und meine Laune lief gen „ganz schlecht“. Um mich etwas aufzumuntern und Annabells Wohnung schön einzurichten, fuhren wir Mittwochabend zu Ikea, shoppten tolle Sachen und aßen Abendbrot dort. Naja ich aß Abendbrot, Annabell ihre Stulle.

Donnerstag hatte ich einem Freund versprochen am Abend mit zum Sport zu gehen und ich dachte mir „ja, du musst ja irgendwann mal wieder reinkommen, also ab los zum Sport.“ Natürlich schön blöd von mir, dass ich gleich mit dem härtesten Kurs im Fitnessstudio „wieder reinkommen“ möchte. Les Milles Body Attack, Donnerstagabend 20 Uhr. Ich fühlte mich bereit, motiviert und fit. Ehrlich gesagt war ich etwas überrascht, dass ich wirklich im Kursraum stehe, obwohl zu Hause noch so viel zu erledigen war. Mein Youtube-Video drehte ich zwischen Tür und Angel und das ganze musste noch bearbeitet werden, damit es Freitag pünktlich 9 Uhr online ist. Und ich stand im Kursraum und wollte Schwitzen, ich wollte es unbedingt. Dann ging der Kurs los, ich gab alles und bemerkte schon nach dem ersten Lied, dass ich vollkommen raus bin aus meinem Rhythmus. Das machte mich super traurig aber ich versuchte nicht aufzugeben. Ich kämpfte und kämpfte und bei den Pushups verkniff ich mir die Tränen. Der Kurs war irgendwann geschafft, ich völlig nass und fertig und doch super glücklich und zufrieden, dass ich es geschafft habe.

Freitag kam dann nach einer kleinen Nachtschicht pünktlich das Video online. Wer es noch mal sehen möchte oder noch gar nicht gesehen hat, kann das hier tun. Nach der Arbeit fuhr ich ins Sterncenter (ein Shoppingcenter bei uns in der Nähe) und holte meine Mama vom Bahnhof ab. Abends kochte ich mit zwei Freundinnen und wir machten uns einen gemütlichen Abend mit leckerem Nachoauflauf, Süßkram ohne Ende und der einen oder anderen Flasche Sekt. Mutti hat uns gezwungen! 😀

Samstag musste ich früh raus. Erstens um Pancakes zu machen und zweitens weil ich einen Termin zum Fingernägel machen hatte.

Dann gingen wir, wie jeden Samstag, einkaufen und ich schlief noch ein paar Stündchen bis es abends zum Feiern ging. Dummerweise schon wieder eine Studentenparty. 😀 Dank der Zeitumstellung hatten wir eine Stunde länger zum Feiern, die ich allerdings besser zum Schlafen gebraucht hätte aber das Leben ist kein Wunschkonzert.

Am Sonntag, also gestern, stand ich mit leichten Kopfschmerzen auf, bekam super leckere Cornflakes von Dan zum Frühstück und fuhr dann eigentlich auch schon wieder zu meinem Sushidate mit einer Freundin von der Berufsschule. Wir hatten uns seit dem Abschluss im Juli nicht mehr gesehen und hatten uns dementsprechend viel zu erzählen. Es war ein wirklich schöner Sonntag.

Mensch, wurde ja doch noch relativ viel. Aber im Grunde habe ich die meiste Zeit gearbeitet, irgendwann in der Freizeit versucht Ordnung zu halten und vernünftig zu essen, was ich überhaupt nicht hinbekommen habe. Die Kreativität wird einem genommen, wenn das Leben zu viel bietet. Und vorallem, wenn es keine inspirierenden Dinge zeigt. Der graue Alex, der Fernsehturm, die App – keine Grundlage für große Kreativität, für super Blogposts. Mal sehen was mein Leben diese Woche so zu bieten hat. Ich stecke allerdings heute, Montag, schon voller Ideen. ;D Seid gespannt und bis zum nächsten Post!