Heute kam mein Youtube-Video online, in dem ich euch eine Woche mitgenommen – und euch mein Essen gezeigt habe. Anfangs habe ich mich echt schwer getan. Schon am ersten Tag mein Mittag nicht gefilmt, am zweiten Tag die Cornflakes vergessen. Kurzzeitig wollte ich aufhören dieses Fooddiary abzudrehen aber es hatten sich so viele von euch gewünscht, dass ich mir dachte „hey, das wichtigste ist drin“. Dieses Fooddiary zeigt eine ganz normale Woche in der ich mich weder in einer Diät oder sonst einem Zustand befindet. Da ich vor nun schon zwei Wochen meine WeisheitszahnOP hatte, wurde der Sport von meinem Plan gestrichen. Gerne drehe ich noch ein mal ein Fooddiary, wenn ich zum Sport gehe. Dann esse ich nämlich deutlich mehr und auch eiweißreicher. Ich habe jetzt lediglich darauf geachtet, dass ich ausgewogen esse. Kohlenhydrate, Eiweiße und gute Fette. (: In diesem Blogpost findet ihr die Rezepte zu den Gerichten und/oder Verlinkungen, falls diese Rezepte bereits auf meinem Blog bestehen.

Noch eine Info: Ich esse mindestens drei Mahlzeiten am Tag und ab und zu snacke ich zwischendurch Obst oder eine große Leidenschaft – Salzstangen 😀 haha Diese werde ich natürlich nicht einzeln hier aufzählen. (: Wenn ich zusätzlich Sport treibe ernähre ich mich von fünf Mahlzeiten aber dazu mehr in einer anderen Wochen. 🙂 Wenn ihr daran interessiert seid, lasst mir gerne ein Kommentar da. Und los geht’s mit einer ganz normalen Woche ohne Sport (macht mich fast traurig das zu schreiben :p).

Montag

Frühstück: Vollkornbagel mit Frischkäse, Ruccola, Hühnchenaufschnitt. Dazu ein Obstsalat bzw. aufgeschnittenes Obst, einen O-Saft, Tee und Wasser.

Ich habe euch bereits am Dienstag einen Artikel darüber geschrieben. Diesen könnt ihr hier noch einmal nachlesen.

Mittag: Habe ich das gleiche noch mal gegessen nur ohne Obstsalat. Einfach unglaublich lecker! 😀

Abendessen: Es gab Spaghetti mit Rotkohl, Erbsen, Sojasoße und co. Auf jeden Fall mal nachkochen!

Zutaten:

  • 60g Vollkornspaghetti
  • 100g Rotkohl
  • 100g Erbsen
  • 3 EL Sojasoße
  • ein TL Sesam
  • Knoblauchzehe

Nudeln kochen, Rotkohl kleinraspeln. Ich habe Tiefkühlerbsen verwendet und diese vorerst 5 Minuten in der Mikrowelle aufgewärmt. Wenn die Nudeln gar sind, werden diese mit Salz, Knoblauch und Sojasoße gewürzt. Hinzu kommen dann Rotkohl und die Erbsen und alles vermengen. Wer mag kann auch noch ein paar Garnelen anbraten und dazu essen. Schmeckt sehr sehr lecker.

Dienstag

Frühstück: Wie ihr vielleicht schon gelesen habt, gab es am Dienstag French Toast für mich. Das Rezept findet ihr hier.

Mittag: Da musste es schnell gehen also gab es nur ein paar Cornflakes mit Milch.

Abendbrot: Super leckere Kartoffelecken mit Erbsenhumus. Das Rezept zum Humus kommt nächsten Dienstag auf meinem Blog online. Ein Rezept für Kartoffelecken findet ihr hier. Einfach gemacht, sättigend und unglaublich lecker!

Mittwoch

Frühstück: Am Mittwoch gab es herzhafte Eierkuchen gefüllt mit Frischkäse und Hühnchenaufschnitt.

Zutaten:

  • 1 Ei
  • 3 EL Mehl nach Wahl
  • ein Schluck Sojamilch
  • einen EL Frischkäse
  • ein paar Schinkenwürfel

Alles gut vermengen und in einer Pfanne mit etwas Öl goldbraun backen, mit Frischkäse bestreichen und Hühnchenaufschnitt belegen. Auch sehr lecker dazu: Erbsenhumus 😀

Mittag: Da ich ein Vorstellungsgespräch hatte, war die Zeit für das Mittag etwas begrenzt, weswegen es nur ein Bagel mit Zartbitter Schokocreme gab.

Abendbrot: Nach einem tollen Nachmittag in Berlin gab es leckeres Suuuuuushiiii. Ich meine diese Woche wäre nicht komplett gewesen, hätte es kein Sushi gegeben. 😀

Auch an diesem Tag gab es zwischen durch mal ne Nektarine o.ä. (:

Donnerstag

Frühstück: Paaaaancake-Time, yeah! Pancakes mit Granatapfel. Ein Beispielrezept findet ihr hier. Oder ihr nehmt das von den herzhaften Eierkuchen, gebt etwas Süßstoff dazu und einen TL Backpulver (natürlich ohne Frischkäse und Schinken :D).

Mittag: Sushi! Einfach nur Sushi! Selbstgemachtes Sushi. Was ich dazu benötigt?

Zutaten:

  • 120g Sushireis
  • 2 EL Reisessig
  • etwas Süßstoff
  • bisschen Sojasoße
  • Krebsfleischimitat
  • Frischkäse (und was sonst noch so gewünscht ist: Avocado :D)
  • Algenblätter

Sushireis kochen und eine Mischung aus Reisessig, Süßstoff und Sojasoße dazu geben, umrühren und kalt stellen. Bei mir wandert der Topf einfach vor die Haustür und darf dort 30 min bis eine Stunde abkühlen. 🙂 Wenn der Reis kalt ist, wird ein Algenblatt auf die Bambusmatte gelegt, bis zur Hälfte mit Reis gefüllt, mit Frischkäse bestrichen und- dem Krebsimitat belegt, zusammengerollt und in kleiner Stücke geschnitten.

Abendbrot:

Brötchen mit Hühnchenaufschnitt und Frischkäse.

Freitag

Frühstück: Apple Granola aus der Foodist Healthy Box mit etwas Sojamilch vor dem Sport.

Mittag: Reispfanne mit Tofu, Erbsen, Ananas und etwas Frischkäse.

Zutaten:

  • 60g 10-Minuten-Reis (weil ich für anderen Reis zu faul bin :D)
  • ein TL Gemüsebrühe
  • 120g geräucherter Tofu
  • 150g Erbsen
  • 4 EL Ananas (habe meine aus der Dose)
  • 1 großen EL Kräuterfrischkäse

Den Reis wie auf der Packung beschrieben kochen. Ich gebe immer einen Esslöffel Gemüsebrühe für den Geschmack hinzu. Tofu anbraten und TK Erbsen dazugeben, etwas köcheln lassen und die Ananasstücke ebenfalls in die Pfanne geben. Mit Salz, Knoblauch und anderen Gewürzen abschmecken, einen Esslöffel Kräuterfrischkäse hinzu und mit dem Reis zusammen servieren.

Nach dem Mittag gab es einen Soja-Schokopudding als Nachtisch. Diesen habe ich im Video leider vergessen zu erwähnen. Das Rezept findet ihr hier.

Abendbrot: Zum Abendbrot ging es ins Vapiano. Nach gefühlten Jahren des Anstehens, gab es für mich eine Ruccolapizza, Brot und einen kleinen Salat. Ich habe weder Pizza noch Salat vollständig geschafft. Lecker war es trotzdem.

Danach waren wir noch in einer Bar und haben hausgemachte Limonade getrunken. 😀

Und so schnell sind 5 Tage vorbei. Gerne drehe ich euch noch ein Fooddiary in dem ich zeige wie ich mich ernähre, wenn ich wieder regelmäßig Sport treibe. Gestern bin ich wieder ins Training gestartet. Ich merke jeden einzelnen Muskel, habe mich beim Training gefühlt als hätte ich noch nie in meinem Leben jemals eine Hantel angehoben. Aber hey, irgendwann muss man schließlich wieder reinkommen. Los geht’s! Ich bin sehr motiviert 😀